לִבְנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֗ל וְלַגֵּ֤ר וְלַתּוֹשָׁב֙ בְּתוֹכָ֔ם תִּהְיֶ֛ינָה שֵׁשׁ־הֶעָרִ֥ים הָאֵ֖לֶּה לְמִקְלָ֑ט לָנ֣וּס שָׁ֔מָּה כָּל־מַכֵּה־נֶ֖פֶשׁ בִּשְׁגָגָֽה׃
Para sa mga anak ni Israel, at para sa dayuhan at sa naninirahang dayuhan sa gitna nila, ang anim na lungsod na ito ay magiging kanlungan, upang doon tumakas ang sinumang nakapatay ng tao nang hindi sinasadya.
Mishneh Torah, Murderer and the Preservation of Life
Ein Israelit, der unabsichtlich einen Sklaven oder einen ansässigen Proselyten גֵּר תּוֹשָׁב (Ben Noach) erschlagen hat, muss flüchten. Das Gleiche muss auch ein Sklave tun, der einen Israeliten oder einen ansässigen Proselyten unabsichtlich erschlagen hat oder auch ein Proselyt, der einen andern ansässigen Proselyten oder einen Sklaven unabsichtlich erschlagen hat. Alle diese werden verbannt, wie auch geschrieben steht: »Den Kindern Israel und den Proselyten, und den Beisaßen unter ihnen (Num. 35:15).«
Mishneh Torah, Murderer and the Preservation of Life
Ein ansässiger Proselyt (Ben Noach), der einen Israeliten unabsichtlich tötet, wird hingerichtet. Obwohl er unersetzlich tötete, gilt der Mensch immer als verantwortlich für seine Taten מוּעָד לְעוֹלָם. Das gleiche gilt, wenn ein ansässiger Proselyt einen ansässigen Proselyten tötet, weil er denkt, dass töten erlaubt sei, ist es einem vorsätzlichen Mord nahe und wird dafür getötet. Ein Nichtjude, der einen Nichtjuden tötet darf keine Zuflucht in den Exilstädten suchen, weil es steht: »Für die Kinder Israels« (Num. 35:15).
Mishneh Torah, Murderer and the Preservation of Life
Dagegen muss Derjenige die Flucht ergreifen, welcher einen Stein im Schoße liegen hatte, von dem er recht wohl wusste, den er aber wiederum vergessen, und alsdann beim Aufstehen auf einen Andern hatte fallen lassen, dessen Tod nun dadurch herbeigeführt worden war. Denn es steht geschrieben »Aus Versehen בִּשְׁגָגָה« (Num. 35:11), woraus zu entnehmen dass er früher von dem Vorhandensein des Steines unterrichtet gewesen sein musste.Springt das Eisen der Axt ab, so muss er flüchten. Springt das Eisen der Axt ab beim Schlag auf das Holz, braucht man nicht zu flüchten, weil der Totschlag nicht unmittelbar durch die Kraft des Schlagenden bewirkt wurde, sondern durch eine von diesem in Bewegung gesetzten Kraft, weshalb man die in Folge derselbe geschehene Tötung, als einen Unfall אֹנֶס anzusehen hat. So ist auch Derjenige befreit von der Verpflichtung zur Ergreifung der Flucht, welcher mittelst eines Steines von einer Dattelpalme Datteln herabwirft, welche auf ein Kind fallen und dieses töten, weil das Herabfallen der Datteln nur eine Wirkung der mittleren Kraft war. Dasselbe gilt aber auch in ähnlichen Fällen.